Inhalt » Archiv » Ausgabe 05/2009 » Gefährdung der Unabhängigkeit des Abschlussprüfers durch einen zu hohen Anteil nicht abschlussprüfungsbezogener Leistungen?

Gefährdung der Unabhängigkeit des Abschlussprüfers durch einen zu hohen Anteil nicht abschlussprüfungsbezogener Leistungen?

Theorie und empirische Untersuchung ausgewählter Börsenindizes im Hinblick auf Indikatoren für die Befangenheit des Abschlussprüfers

Der vorliegende Beitrag analysiert die Veröffentlichung von Honorarinformationen ausgewählter kapitalmarktorientierter Unternehmen zwischen 2004 und 2008 im Hinblick auf eine mögliche wirtschaftliche Abhängigkeit des Abschlussprüfers. Als Ergebnis der theoretischen Ausführungen scheint die Unabhängigkeit des Abschlussprüfers umso eher eingeschränkt, je höher der Honoraranteil des betreffenden Mandanten am Gesamthonorar des Abschlussprüfers im betrachteten Zeitraum ist bzw. je weniger differenziert sich das Mandantenportfolio der Prüfungsgesellschaft darstellt. Im Rahmen der durchgeführten empirischen Untersuchung zeigt sich, dass zumindest die Heterogenität und damit die Qualität der Berichterstattung von Abschlussprüferhonoraren zu beanstanden sind.

Seiten 226 - 230

Zitierfähig mit Smartlink: http://www.ZCGdigital.de/ZCG.05.2009.226

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