| DOI: | https://doi.org/10.37307/j.1868-7792.2011.02 |
| Lizenz: | ESV-Lizenz |
| ISSN: | 1868-7792 |
| Ausgabe / Jahr: | 2 / 2011 |
| Veröffentlicht: | 2011-03-30 |
Der Beitrag betrachtet die Entsprechenserklrungen von Familienunternehmen hinsichtlich der Bestimmungen des DCGK. Dabei werden Unterschiede in der Befolgung zu den Unternehmen des DAX dargelegt und analysiert. Als Ergebnis des Beitrags ist inhabergefhrten Unternehmen zu empfehlen, die Umsetzung des Governance Kodex fr Familienunternehmen freiwillig offenzulegen.
+++ Unternehmensregister +++ Gute Arbeitskultur ++ PE im Aufwind +++
In einer breit angelegten Studie mit einer von 2002 bis einschlielich 2009 reichenden Datengrundlage haben die Verfasser untersucht, welche Unternehmen den Kodex befolgen und inwiefern der Kapitalmarkt die Kodex-Befolgung honoriert. Es zeigt sich, dass speziell in Streubesitz befindliche Unternehmen hier Vorteile erzielen knnen.
Prognosen sind naturgem unsicher, weshalb die Betriebswirtschaftslehre die Verwendung von Wahrscheinlichkeiten zur Darstellung der Prognoseergebnisse empfiehlt. In der Praxis arbeiten Geschftsleiter jedoch lieber mit Erwartungswerten, weil dies den Aufwand der Informationsbeschaffung und -verarbeitung in ertrglichen Grenzen hlt. Aus gesellschaftsrechtlicher Sicht ist ein solches Vorgehen durchaus legitim. Es fhrt allerdings leicht dazu, dass die eingeschrnkten Zuverlssigkeiten der Prognosen in Vergessenheit geraten und zu riskante Entscheidungen getroffen werden. Um dieses Problem zu lsen, sollte die Beurteilung der Informationsgrundlage von Prognosen einem regelbasierten Verfahren unterworfen werden.
+++ Vorstandszahlungen an Aufsichtsrat ++ Auskunftsrecht von Anlegern +++ Missbruchliche Anfechtungsklagen: Beweisanzeichen und Haftung +++ Gerichtliche Bestellung des Aufsichtsrats +++
Der Beitrag zeigt anhand der Ergebnisse einer empirischen Auswertung von Risikoberichten der Unternehmen des Entry Standards auf, dass typische Mngel in der bisherigen Systemberichterstattungspraxis mittelstndischer, nicht kapitalmarktorientierter Gesellschaften auch durch die neuen Regelungen kaum zu beseitigen sind. Neben dem Aufzeigen von Konsequenzen einer mangelhaften Systemumsetzung und -publizitt werden Empfehlungen gegeben, wie eine angemessene Berichterstattung zuknftig zur verbesserten Entscheidungsrelevanz beitragen kann.
Mit dem BilMoG hat der Gesetzgeber die Informationsfunktion der Rechnungslegung bei gleichzeitiger grundstzlicher Beibehaltung der brigen Rechnungslegungszwecke Ausschttungsbemessung und Steuerbilanzgrundlage gestrkt. In diesem Beitrag werden die aus einer breiten empirischen Befragung stammenden Einschtzungen mittelstndischer Unternehmen bzgl. der Zwecke des Jahresabschlusses diskutiert. Dies geschieht vor dem Hintergrund unterschiedlicher Adressaten und unter Bercksichtigung verschiedenartiger Unternehmensklassen.
+++ ESVnews (S. 56): Aktuelle Themen in ESV-Zeitschriften +++ Vorschau (S. 97) +++ ZCG-Bchermarkt (S. 97/99) +++ ZCG-Zeitschriftenspiegel (S. 98) +++ ZCG-Veranstaltungen (S. 100) +++
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