| DOI: | https://doi.org/10.37307/j.1868-7792.2009.06 |
| Lizenz: | ESV-Lizenz |
| ISSN: | 1868-7792 |
| Ausgabe / Jahr: | 6 / 2009 |
| Veröffentlicht: | 2009-12-06 |
+++ ESVnews (S. 248): Neues Portal: Compliancedigital +++ Aktuelle Themen in ESV-Zeitschriften +++
+++ ZCG-Bchermarkt (S. 289) +++ ZCG-Veranstaltungen (S. 290) +++ Vorschau (S. 291): Themen der ZCG 01/10 +++ ZCG-Zeitschriftenspiegel (S. 292)
Die Frage nach der Angemessenheit der Managergehlter hat bereits lange vor dem Ausbruch der Finanzmarktkrise die Gemter bewegt. In diesem Zusammenhang wird besonders die Frderung der Kurzfristorientierung der Vergtung bemngelt. Es wird angefhrt, dadurch wrden exzessive Risikobernahmen infolge einer asymmetrischen Risikoverteilung zwischen Managern und Aktionren gefrdert werden.
Kooperationen sind ein adquates Mittel, um den unternehmerischen Herausforderungen unserer Zeit gezielt zu begegnen. Allerdings kommt es sehr auf die Wahl des geeigneten Kooperationspartners an. Worauf geachtet werden muss und wodurch sich transaktionsbasierte Beziehungen von partnerschaftlichen Beziehungen unterscheiden, wird in diesem Beitrag gezeigt. Der demnchst folgende Teil II wird die Themen Kooperationsversagen und Konfliktlsung vertiefen.
+++ Bekenntnis zur Nachhaltigkeit +++ Corporate Governance und Risiko +++
Die Finanz- und Wirtschaftskrise schreitet weiter voran und wird unausweichlich ihre Opfer fordern. Fr Unternehmen bedeutet dies, sich mehr denn je mit einer sinkenden Zahlungsmoral oder gar mit Komplettausfllen von Kundenforderungen auseinanderzusetzen. Daher gilt es aus dem Blickwinkel der Corporate Governance sowohl fr Einzelunternehmen als auch fr Konzerne, die eigene Ertrags- und Liquidittslage bestmglich zu verteidigen.
Das EU-Recht bietet den Unternehmen Chancen und Risiken deren Beobachtung gehrt zu den Manageraufgaben, das Versumen angebrachter Konsequenzen ist ein Fall der Managerhaftung. Allerdings bestimmt sich das Ausma einer aus unterneh merischer Sicht erforderlichen Beobachtung durch die Gre des Unternehmens, die Komplexitt des Bettigungsfelds und durch situative Faktoren.
+++ Strafrechtliche Verantwortung des Compliance Officers +++ Stammeinlage und Cash Pool +++ Gleichbehandlung? +++ Nichtige Entlastung bei falscher Entsprechenserklrung +++ Erlaubnispflichtigkeit grenzberschreitender Geschfte +++
Abschlussprfungen knnen ihre Funktion nur dann vollstndig erfllen, wenn der fundamentale Berufgrundsatz der Unabhngigkeit eingehalten wird. Vielfltige Situationen gefhrden jedoch die Unabhngigkeit des Abschlussprfers. Aufsichtsrte sind bedeutende Adressaten des Prfungsurteils. Insofern ist deren Meinung von besonderer Relevanz. Im Beitrag werden die Ergebnisse einer fragebogengesttzten Analyse in Bezug auf die Auffassungen von Aufsichtsrten der DAX-30-,
M-DAX-und Tec-DAX-Unternehmen vorgestellt und diskutiert.
Der Umfang der verpflichtenden Lageberichterstattung und hierbei insbesondere der die Corporate Governance betreffenden Teile wie der Risikobericht wurden in den letzten Jahren kontinuierlich weiter ausgebaut. Auch mit dem BilMoG erfolgt eine weitere Ausweitung. Im Beitrag, der als Teil II den Aufsatz aus ZCG 05/09 fortsetzt, werden die Grundsachverhalte der Lageberichterstattung aus der Perspektive der Corporate Governance dargestellt und die Umsetzung der Vorschriften verdeutlicht.
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